Nanny Mobil
Lara Hofmann Babysitting
Ohne Bindung keine Bildung
Hallo meine Lieben Kunden
Endlich darf ich Euch auf meiner Homepage begrüßen.
Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und freue mich auf eure Rückmeldungen!
Lerne mich und mein Babysitting kennen
Kinder zu erziehen ist nicht leicht. Kinder zu haben ist oft viel Arbeit. Ihren Bedürfnissen und Wünschen nachzugehen, benötigt viel Aufmerksamkeit. Und die eigenen Sachen werden oft vernachlässigt. Oft weiß man als Elternteil nicht, wie es richtig geht.
Ich denke, alles ist hausgemacht. In erster Linie benötigt es nur Liebe und Einfühlungsvermögen.
Regeln und Grenzen kommen nachher dazu. Wenn man sein Kind aufmerksam beobachtet, wird man erkennen, was es braucht.
Dann muss man nur entscheiden, ob man es dem Kind geben möchte, oder sich dagegen entscheidet.
In meinen Augen gibt es wichtige und unwichtige Bedürfnisse.
Konsequenz ist, denke ich, das Schlüsselwort.
Wenn man sich immer konsequent verhält, wird alles so klappen, wie man es sich vorstellt.
Eine positive Haltung ist wesentlich. Kinder sollen in erste Linie nur Positives erfahren. Aber auch mit negativen Dingen lernen, richtig umzugehen.
Die Kindliche Entwicklung ist sehr komplex und umfangreich. Für mich sehr spannend und schön.
Entwicklungsschritte Begleiten und Beobachten sind meine Aufgaben. Sowie trösten, Streitsituationen durchhalten, aufpassen, dass alle sicher spielen können und neue Dinge lernen.
Diese ganzen Prozesse bereiten mir sehr viel Freude und ich es macht mich sehr glücklich, wenn ich Mammis und Pappies oder auch meinen Mitarbeitern dabei helfen kann, Kinder besser zu verstehen.
Sie teilen uns nämlich jeden Tag alles mit. Wir müssen uns nur Zeit nehmen, ihnen zuzuhören.
Meine Philosophie
Kinder sind etwas ganz Besonderes.
Sie sind unvoreingenommen.
Kinder wollen lernen, die Welt zu erkunden und dabei Spaß zu haben.
Wir Erwachsenen sind dafür da, dass wir unsere Kinder in einem sicheren Rahmen aufwachsen lassen und ihnen durch konsequente Grenzen und Regeln so viel Freiraum wie möglich erlauben. Nur so können sie sich am besten entfalten und ihre eigene Persönlichkeit kennenlernen.
Wir müssen dafür sorgen, dass es Ihnen an nichts fehlt.
Und das meine ich eher auf sozial-emotionaler Ebene.
Nähe und Zuneigung sind schön. Das gemeinsame Kuscheln im Bett vor dem Einschlafen sind tolle Rituale, die die Bindung festigen.
Ihnen zeigen, wie man alleine einschlafen kann, ist mir ein sehr wichtiger Aspekt in meiner Arbeit mit den Kindern.
Die Bindung, die ich zu den Kindern aufbaue, ist stabil und sicher. Die Kinder sollen sich auf mich verlassen können.
Zwischen Kind und Erwachsenen können verlässliche Absprachen getroffen werden,
Für mich ist es tatsächlich das Wichtigste, es auch einzuhalten.
Kinder sollten auch auf Augenhöhe behandelt werden.
Dennoch haben sie nie mehr zu sagen, als der Erwachsene.
Es wird auch niemals eine Diskussion zwischen mir und einem 7-jährigen geben...
Eltern sagen oft: "das ist eine Ausnahme"
Es gibt keine Ausnahmen in der Kinderwelt.
Kinder sehen es als Lücke, in der man etwas Tolles bekommen kann. Sie werden von diesem Punkt an immer wieder danach fragen.
Schöner und entspannter ist es, immer schlauer und vorbereiteter als das Kind zu sein.
Das kann ich erreichen, indem ich das Kind beobachte und kennenlerne. Ich lasse uns Zeit und greife nicht vor.
Das Kind wird mir zeigen, was es benötigt.
Immer angeknüpft an das Alter des Kindes.
Ich bin dafür da, durch mehrfaches Wiederholen, liebevollen und konsequenten Umgang, sowie eine angemessene altersgemäße Sprache, ihnen Dinge beizubringen.
Das "Beibringen" ist ein sehr wichtiger Baustein in meiner Arbeit mit den Kindern.
Ich möchte als Vorbildfunktion fungieren, von der die Kinder lernen und sich Dinge abschauen wollen.
Das ist ein automatischer Prozess, sobald die Bindung steht und man gern miteinander spielt und Quatsch macht.
Das Lernen und Beibringen geht nicht immer ohne Tränen.
Das sollte man wissen. Das Weinen bedeutet nur, dass eine Grenze überschritten ist. Danach wird es normal weiter gehen.
Damit die Kinder sich optimal entwickeln können, müssen wir unseren Kindern auch immer wieder "Neues Futter" zur Verfügung stellen.
Gemeinsames Spielen mit anderen Kindern draußen im Garten oder das Ausprobieren von neuen Dingen wie schwierigere Puzzels.
Die Interessen des Kindes werden von mir verfolgt und ernst genommen, egal was es ist.
Ich unterstütze und begleite die Kinder individuell auf Augenhöhe.
Über das gemeinsame Gespräch lerne ich die Stärken und Schwächen der Kinder kennen.
Die Hauptaufgabe ist es, die Kinder zu selbständigen Persönlichkeiten zu erziehen, die wissen wie man sich selbst mit Dingen beschäftigen kann, die einen selbst glücklich machen.
Den Kindern neue Dinge beizubringen, sehe ich als meine Aufgabe,
Wie vielen Kindern, habe ich dabei geholfen, Fahrrard fahren zu lernen 0der aufs Töpfchen zu gehen?
Dass ich das Sprechen lernen unterstütze, ist keine Frage.
Ich zeige ihnen, wie man Inliner fährt oder auf ein Klettergerüst klettern kann.
Das Einzige, was ich dazu brauche, ist den eigenen Willen des Kindes und den Impuls loszulegen.
Das sind genau diese Dinge, die mich in meiner Arbeit erfüllen.
Auf meiner Homepage erzähle ich euch ein paar Fallbeispiele, anhand derer ihr sehen könnt, wie ich mit den Kindern umgehe.
Es sind total normale Situationen, in denen ich immer wieder individuell entscheiden muss, wie ich am besten handele.
Ich achte dabei immer auf den Entwicklungsstand des Kindes und vergleiche niemals andere Kinder miteinander.
Denn jedes Kind ist individuell.
Die Entwicklungsschritte ählnen sich oft. Das weiß ich aus meiner jahrelangen Erfahrung mit den Kindern.
Ich erkenne, wenn es ihnen nicht so gut geht oder sie krank werden. Durch meine Routine bin ich auch immer ruhig, egal was passiert. Ich habe auch schon so gut wie jede Verletzung oder Krankheit bei den Kindern miterlebt.
Ich arbeite immer lösungsorientiert und ruhig.
Qualität und Qualifikation
Absolute Zuverlässlichkeit und Hingabe zu meinem Job als Babysitter ist mir das Wichtigste.
Freundlichkeit in jeder Lage ist genauso großer Bestandteil meiner Arbeit mit den Kindern.
Kinder beobachten einen immer genau und ahmen Erwachsene unterbewusst nach.
Manchmal auch offensichtlich aus Spaß.
Ich arbeite sehr partizipierend in Verbindung mit den Kindern zusammen. Empathie und Selbstbestimmtheit sind ebenfalls genau so wichtig.
Als Pädagogin bin ich mehrere Jahre zu sozialpädagogischen Schulen gegangen, um den fachlichen Hintergrund zu lernen.
Parallel besuchte ich Grundschulen, Vorschulen, Kitas und Kindergärten.
Hier übte ich meine pädagogischen Handlungsstrategien, die ich von Natur aus schon beherrsche.
Das korrekte Betreuen von Kindern ist meine große Leidenschaft. Ich möchte den Kindern in Situationen helfen, in denen sie nicht alleine weiterkommen. Vertrauen und Sicherheit sind hier die Schlagworte.
Am allerschönsten ist es, wenn man die Kinder von Anfang an begleitet und regelmäßig Zeit mit ihnen verbringt.
Meistens ist es auch so in meiner Arbeit mit den Kindern.
Ich arbeite so lange für die jeweiligen Familien, bis ich nicht mehr gebraucht werde.
Meine Arbeitszeiten sind individuell auf jeden Kunden abgestimmt. Je nachdem, was gebraucht wird, biete ich meine Zeit an.
Der Aufgabenbereich ist sehr weit gefächert.
Da die Kinder von 0-16 Jahre alt sind, übernehme ich jeden Bedürfnisbereich.
Vom Trockenwerden, Füttern, Wickeln bis hin zur Kita Abholung und das gemeinsame Spiel im Garten. Zusammen Mittagessen oder Ausflüge zum Spielplatz, sowie in den Wildpark. Hausaufgabenbetreuung und die Kinder ins Bett bringen mit all ihren Ritualen.
Das Hinbringen in den Kindergarten, Schwimmbad Besuche und das klassische Spielen zu Hause. Das alles sind Dinge, die ich täglich mit den Kindern mache.
Die Aufgabenbereiche stimme ich gerne mit Euch als Eltern ab und erfülle sie mit pädagogischem Hintergrund und Spaß.
Kinder sehen die Welt nie so ernst wie sie ist.
Als Erwachsener ist es meine Aufgabe, alles so spaßig wie möglich rüberzubringen.
Unter Anderem arbeite ich auch mit Mehrlingen zusammen. Das Aufpassen auf Zwillinge oder Drillinge ist ebnenfalls kein Problem für mich.
Ein großer Schwerpunkt ist hier das Ausreden lassen. Das ist etwas schwierig und kräftezehrend. Aber auch das geht.
Es ist mir eine Freude zuzusehen, wie die Kinder im Sozialkontakt miteinder umgehen. Das richtige Verhalten unterstütze ich gezielt.
Um Kinder mit einen Assitenzbedarf kümmere ich mich ebenfalls. Ich nenne sie gerne "Besondere Kinder"
Assistenzbedarf bedeutet, dass sie "nicht so sind", wie andere Kinder. Einige können nicht richtig laufen, sprechen oder sich bewegen.
Hier ist mir wichtig, die Kinder dabei zu unterstützen, was sie können. Und sie soweit zu fordern, dass sie es üben können.
Für mich ist dieser Punkt einer der schwierigsten in meiner Arbeit.
Die Kinder mit Assitenzbedarf werden von den meisten Menschen und auch Kindern bemuttert oder es wird ihnen alles hinterhergetragen und für sie gemacht.
Das ist sehr schlecht. Diese Besonderen Kinder, erwarten dann nämlich, dass es so weiter geht. Jeder soll ihnen alles machen und so gesehen, erwarten diese Kinder immer eine "Extra Wurst".
Mit dieser Extra Wurst können sie sich nur langsamer weiterentwickeln, als andere Kinder.
Und diese Besonderen Kinder sollten doch erst recht die Chance haben, alles aufzuholen, was sie von der Geburt an nicht mitbekommen haben. Sie kommen auch in ein Gefühlschaos, wenn eine Lara diese Dinge nicht für sie macht, obwohl sie es gewohnt sind, dass es alle anderen machen.
Es ist sehr nachhaltig und immer positiv die Bindung aufzubauen. Es ist unmöglich eine sichere Bindung zu erstellen, wenn nicht alle an einem Strang ziehen und den selben Weg verfolgen.
Deswegen bitte ich immer darum, dass wir alles besprechen und verabreden, damit ich die Kinder im selben Stil behandele, wie Kita, Schule, Oma und Opa oder Mama und Papa.
"Ausschimpfen und Bestrafen" sind natürliche Bestandteile der Kindererziehung, die von Anfang an mitgeübt werden sollten.
Nein oder Stopp sind wichtige Signalworte, die ich gerne benutze.
Das Thema Sanktionen wird ordentlich und in Rücksprache mit Euch als Eltern besprochen.
Ich betitele es als "Liebevolle Strenge", die auf jeden Fall Bestandteil von Nanny Mobil ist.
Den Tag nachbesprechen sollte man sowieso immer.
Dafür räume ich gerne Zeit ein.
Ich denke, dass jeder seinen bestimmten Erziehungstil hat.
Mein Erziehungsstil ist liebevoll, aber auch bestimmend.
Die Meinung und das Bedürfnis der Kinder wird immer berücksichtigt und im richtigen Moment gewährt.
Regeln und Grenzen müssen "schon" eingehalten werden, damit wir diese ganzen schönen Dinge machen können, die ich so gern mit den Kindern unternehme.
Ihr, als Eltern seid meine Kunden
Die Intensive Elternarbeit ist in meinem Beruf nicht wegzudenken.
Ohne Euch würde es nicht gehen.
Es sind Eure Kinder und ich mache gerne alles so, wie Ihr es wünscht.
Am Schönsten ist es, wenn wir an einem Strang ziehen und gemeinsam alles besprechen, was Euch wichtig ist.
Ihr seit der vertraute sichere Hafen, den wir benötigen, um die Kinder an mich zu gewöhnen.
Nachher seid Ihr der Rückzugsort vom "anstrengenden Tag" mit mir als Babysitter.
Die Kinder lernen mit mir zusammen neue oder andere Sachen kennen. Das erschöpft sie. Wenn sie sich dann zu Hause bei Mama und Papa ausruhen dürfen und auf Verständnis treffen, ist das großartig.
Ich bringe natürlich meinen eigenen Stil mit.
Ich übernehme aber gerne eure Rituale oder Abläufe, so wird es für alle leichter.
Ich möchte auch gerne Dinge mit Euch besprechen, die mir auffallen. Oftmals sind es leider Dinge, die Ihr als Eltern macht, weswegen Eure Kinder sich so verhalten.
Es wäre für mich toll und eine Ehre, wenn ihr meine Worte anhört und vielleicht auch berückichtigt.
Es ist ein absolut schwieriges Thema, weil es Eure Kinder sind und Ihr sie über alles liebt.
Dennoch passe ich auf sie auf und beobachte genau, wie es zu Hause abläuft.
Ich bin sehr dicht in Eurer Familie dran und sehe oft Vieles, und erkenne vielleicht Dinge, die ihr nicht erkennt.
Manchmal ist man von seinem Tagesrhythmus sehr geblendet.
Ich möchte als Helfer und Unterstützer dienen.
Am Ende entscheidet Ihr selbst, wie Ihr Eure Kinder aufziehen möchtet.
Ich stehe immer sehr gerne für Fragen und Tipps oder auch Hilfe zur Verfügung.
Ich freue mich immer über tolle pädagogische Gespräche.
Meine Kinder
Kinder brauchen jemanden, an dem sie sich orientieren können und der auf sie aufpasst. Sich mit ihnen unterhält und ihnen auch zeigt, wo es lang geht.
Was ist erlaubt und was verboten ist.
Sie brauchen Liebe und Geborgenheit.
Wenn wir sie nicht leiten, machen sie, was sie wollen, sie essen, was sie wollen, sie sagen, was sie wollen, und verfolgen ausschließlich "nur Spaß".
Wir müssen unsere Kinder auf das Leben vorbereiten, vermitteln, dass es auch ernste Themen gibt, oder Dinge die blöd sind.
Mit den passenden Handlungsstrategien ist es möglich.
Ich schaue den Kindern genau zu und halte die Aufmerksamkeitsspanne aufrecht. Ich zeige ihnen neue Dinge oder helfe ihnen, ihren Weg zu finden.
Ich lasse die Kinder sich auch gerne mit ihren Gefühlen auseindersetzen. Und begleite sie dabei. Ich bin nie böse, wenn Dinge das erste Mal schiefgehen. Auch das zweite Mal ist es okay. Oder natürlich auch versehentlich.
Sie sollen lernen, wie es richtig geht.
Ich finde immer den richtigen Weg bei diesem Thema.
Es ist wichtig, damit sie es genau spüren können und dann diesen Fehler nicht noch mal machen.
Ich mag es nicht, wenn Kinder andere Kinder ärgern oder ausgrenzen.
Ich tröste sie, wenn sie Trost brauchen.
Ich bin bei ihnen und lasse sie nie alleine und passe immer auf, dass sie im sicheren Rahmen spielen können.
Jedes Kind bekommt sein Bedürfnis erfüllt. Ich zeige ihnen auch, wie man seine Bedürfnisse selbst erfüllen kann oder Dinge erreichen kann.
Ich stärke sie in der gesamten kindlichen Entwicklung.
Ich möchte, dass sie gute Menschen werden.
Fallbeispiele
Ich arbeite stets mit verschiedenen Kindern zusammen – individuell und immer mit dem Blick auf das Stärken der Kompetenzen der Kinder.
Liv und Lenn wollen nicht aufräumen
Warum wollen Kinder nicht aufräumen?
Sie wollen nicht nach Hause,
Sie wollen nicht aufhören zu spielen,
Aufräumen ist langweilig....
....was folgt danach, Kinder können nicht so leicht mit Übergängen und Abschlüssen umgehen, wie wir Erwachsenen.
Deswegen wollen Sie nicht aufräumen.
Ich bin dafür zuständig, ihnen zu sagen, was wir jetzt machen.
"Ihr dürft noch spielen, bis ich unsere Wechselkleidung, die Schuhe die Handtücher und unseren Proviant eingepackt habe.
Danach räumen wir gemeinsam die Sandsachen auf.
Papa wartet auf uns und freut sich, wenn wir zusammen mit ihm nach Hause zum Abendbrot fahren."
Wenn man die vollständige Aufmerksamkeit erreichen möchte, sagt man den Kindern vorher: "Liv, Lenn schaut mal" oder "kurz spiel-stopp"
Dann schauen sie einen an und man kann den Plan ansagen.
So wissen die Kinder, was sie erwartet und können sich innerlich darauf vorbereiten.
(Bloß nicht fragen, ob wir nach Hause wollen... Kinder wollen nie nach Hause :)
Ich rede die Kinder nicht mit dem gesamten Ablauf des Tages voll. Ich erzähle ihnen vor jeder neuen Situation, was wir jetzt machen.
Es schafft Ruhe und Klarheit.
"Leo will nicht in Bett gehen, weil er noch spielen will"
Kinder wollen nicht ins Bett gehen. Der Tag ist dann vorbei. Und damit das verbundene Spielen. Kinder wollen immer spielen.
Damit alles gut abläuft, sollte man genug Zeit einplanen, um die Kinder ins Bett zu bringen.
Ich bin gerne rechtzeitig zu Hause mit den Kindern, Esse gerne rechtzeitig Abendbrot mit den Kindern.
Im Anschluss haben wir genug Zeit, uns bettfertig zu machen und am Ende noch kurz zu spielen.
Ich vereinbare gerne mit den Kindern, dass wir erst bettfertig sind und dann spielen.
Wenn die Kinder aber rumtüdeln und sich nicht bettfertig machen wollen, dann erkläre ich auch, dass unsere Spielzeit weg ist, wenn wir uns nicht zackig fertig machen.
Ich mache immer alles ohne Zeitdruck. Ich signalisiere dem Kind auch nicht, dass wir uns beeilen müssen, denn das löst nur unnötigen Stress aus.
Ich weise darauf hin und erkläre immer wieder dasselbe. Bis die Kinder verstanden haben, dass man die eine Sache erst machen muss und dann können wir spielen.
Hier mache ich auch keine Ausnahmen oder "knicke ein".
Im Gegenteil nehme ich die Spielzeit weg, wenn sich das Kind nicht bettfertig macht.
Alles pädagogisch und ohne die Stimme zu erheben.
Das nächste Mal haben wir dann wieder die Chance, es zu schaffen. Und da sehe ich schon immer, egal weches Alter das Kind hat, dass das Kind einen Lernerfolg gemacht hat.
Es macht mich wirklich stolz und ich lobe gerne. Es zeigt mir auch, dass alles was ich zu den Kinder sage, richtig und wertvoll ist.
Oft höre ich von den Eltern "bei Lara machst du es auch", wenn sie ihr Kind ansprechen.
Es ist die Haltung, die ich für mich und das Kind einnehme.
Ich übernehme Verantwortung, so kann sich das Kind entspannen und in Ruhe und mit der Zeit lernen. Es fällt mir wirklich leicht. und Ich freue mich sehr, wenn ich dem ein oder anderen Elternteil damit helfen kann.
Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass es der beste Weg ist. Sie sind artig und machen das, was sie sollen.
Es gibt in der Zukunft auch keine weiteren "Diskussionen" deswegen. Ich halte konsequent an den Regeln fest.
Die Kinder wissen das.
Es schafft Vertrauen und Sicherheit. Ich finde es toll und freue mich, wenn ich nicht schimpfen muss und alles toll läuft.
So können wir unsere "kurze Zeit" am schönsten nutzen.
Wir sind fröhlich und können Quatsch machen.
Streit unter den Geschwistern
Es kommt immer wieder vor, dass die Kinder sich streiten. So heftig, dass eins der Kinder immer wieder untergebuttert wird und sich nicht wehren kann.
Meistens ist es das zweitgeborene.
Viele Eltern sagen, dass es normal sei.
Ich sage, dass es nicht normal ist.
Es ist angeboren, dass die Kinder ihre eigenen Sachen verteidigen wollen und immer alles für sich selbst haben wollen, Sie sind Ich-bezogen. Sie müssen erst lernen, sich in andere Mensch hineinzuversetzen.
Es ist unsere Aufgabe, darauf zu achten, dass die Kinder sich vernünftig mit Streitereien auseinandersetzen können und sich nicht hauen oder treten.
Auch hier sagen viele Eltern, es sei normal, dass Kinder sich hauen.
Ebenfalls ist es eine Sache der Einstellung.
Ich möchte nicht, dass sich meine Kinder schlagen oder anderes körperliche Gewalt anwenden.
Auch verbale schlimme Ausdrücke, müssen nicht sein.
Man kann den Kindern alles beibringen, wenn man aufmerksam dabei ist und die Kinder durch diese schweren Situationen, in denen es darum geht, sein selbst zu verwirklichen, zu begleiten.
Wenn man als Elternteil, in die von den Kindern nicht selbstständig-lösbare Streitsituationen nicht eingreift, und das Erste Kind stoppt, wird es immer weiter machen.
Das zweite Kind schaut sich das Verhalten des ersten Kindes ab, denn es lernt ja "am Modell".
Das geht über die gesamte Lebenszeit der Kinder.
Das Zweite Kind nimmt die Rolle an, dass es sich immer fügen muss.
Es will meistens nur dem Ersten Kind gefallen und mitspielen oder mitmachen. Deswegen macht das Zweite Kind immer das, was das Erste Kind will.
Kinder sind schlau.
Das Erste Kind wird erkennen, dass es das Zweite Kind manipulieren kann, um trotzdem seine Bedürfnisse als Erstes erfüllt zu bekommen.
Ich beobachte gerne von Anfang an sehr gezielt und helfe beiden Kindern, ihre Bedürfnisse umzusetzen.
Es ist schwer, wenn nur ich als Babysitter Handlungsstrategien entwickle.
Schön ist es, wenn die Eltern gemeinsam mit mir an einem Strang ziehen, und Hand in Hand arbeiten können.
Denn dann klappt es nur, dass Kinder am besten lernen können, wie es richtig funktioniert.
Kinder wollen immer, dass ihr eigenes Bedürfnis erfüllt wird.
Sie müssen aber lernen zu teilen, abzugeben und auch die anderen Kinder mal an die Reihe kommen zu lassen.
Unter Geschwistern ist das sehr schwierig.
Die Kinder sind jeden Tag zusammen und viele Dinge passieren aus Eifersucht, wenn sie unbeobachtet sind und von Anfang an.
Vom ersten Tag der Geburt des Zweiten Kindes versucht das Erste Kind, weiterhin an erster Stelle zu stehen und weiterhin alles zu bekommen, was es möchte.
Dass es jetzt manchmal warten muss und nicht mehr alles alleine bekommen kann, stört die ersten Kinder sehr.
Sie müssen von Anfang an lernen, wie man richtig mit der Situation umgeht.
Eifersucht ist ganz normal. Seine Eltern möchte auch kein Kind mit einem anderen Kind teilen.
Sie fangen an zu hauen oder zu treten. Kinder können ihre Kräfte auch noch nicht einschätzen und boxen einfach los. Und das mit voller Wucht. Ich möchte so etwas nicht.
Das zeige und sage ich. Wer boxt oder schlägt, ärgert oder Streit macht, dann nicht mitspielen.
Wenn man diese Haltung konsequent durchzieht, wird man sehr schnell den Erfolg und die positive Veränderung sehen.
Kinder können es lernen, sich zu vertragen.
Liebe und Zuneigung sollten auch an richtiger Stelle gegeben werden. Und für alle gleichermaßen. Dass man eine Familie ist und alle zusammengehören, finde ich genau so wichtig zu kommunizieren.
Ich halte nichts von der sogenannten "Exklusiv-Zeit" - Eltern, die so etwas machen, wissen was ich damit meine. :)
Durch meine jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit den Kindern weiß ich auf Anzeichen zu achten und wie man die Situationen lösen kann.